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Logivest

07. Okt 2020

Das aktuelle Ergebnis der CBRE-Untersuchung am Transaktionsmarkt bestätigt, was viele Experten in den vergangenen Wochen und Monaten vermutet haben: Die Assetklasse Logistikimmobilien gehört zu den Gewinnern der Corona-Pandemie.

Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2019 stieg das Transaktionsvolumen 2020 um 26%, auf einen Wert von 5,26 Mrd. Euro. Kai Oulds, Head of Logistics Investments bei CBRE Deutschland, führt diesen Trend auf zweierlei zurück: Viele Unternehmen und Akteure seien aufgrund der Krise gezwungen, ihre Lieferketten zu restrukturieren und gegebenenfalls mehr Logistikflächen aufzubauen. Zudem erfährt der Onlinehandel nach wie vor einen massiven Boom, sodass auch die hierfür benötigten Logistikimmobilien eine attraktive Anlageoption bieten.

Eine weitere spannende Beobachtung der Untersuchung: es ist eine vermehrte Differenzierung festzustellen. So sind etwa Fonds lanciert worden, die sich speziell auf urbane Logistikobjekte konzentrieren. Als Gesamtergebnis für 2020 prognostiziert CBRE ein Transkationsvolumen von bis zu 6,5 Mrd. Euro. Zurückzuführen sei dies auf die „gut gefüllte Dealpipeline“ sowie das zunehmende Interesse internationaler Akteure an großen Portfoliodeals.

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