Chronologie der Preisträger

Logix Award 2015

Logistikanlage in München-Parsdorf siegt

Preisträger des Logix Award 2015 ist die Immogate AG mit ihrer Logistikanlage in München-Parsdorf das Rennen. Was diese Projektentwicklung besonders auszeichnete, waren vor allem folgende Aspekte: Das Immogate-Logistik-Center ist ein nachhaltiges Objekt, es wurde nach den Kriterien der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit errichtet. Das Logistik-Center wurde schon während der Planungs- und Bauphase von Experten des DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) begleitet, um neueste Entwicklungen in diesem Bereich umzusetzen.

Das Center profitiert von seiner Lage nur wenige Kilometer außerhalb des Stadtgebiets und nur 20 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Der Standort im Gewerbegebiet München-Parsdorf, unmittelbar vor den Toren der bayerischen Metropole gelegen, bietet beste Möglichkeiten, die regionale Distribution in München und im Münchner Umland zu organisieren. Mit den Autobahnen A 94 und A 99 bestehen leistungsfähige Verkehrswege für die Beschaffungslogistik. Die Verkehrsanbindung erfolgt dabei ohne dass ein Wohngebiet durchquert werden müsste.

Auch in puncto Drittverwendungsfähigkeit überzeugte das Objekt unter anderem durch flexible Teilungsmöglichkeiten in acht Einheiten und die verschiedenen Andienungsmöglichkeiten für die Lkw durch Rampen und ebenerdige Tore. Zudem zeigt die Vollauslastung nur wenige Monate nach der Inbetriebnahme, dass das Konzept erfolgreich in die Praxis umgesetzt wurde. Dr. Christian Kille, Jury-Vorsitzender und Professor für Handelslogistik an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, betont einen weiteren Punkt: „Immogate begleitete bereits die Entwicklung des Gewerbegebiets mit und war in die Verkehrsplanung involviert. Dies zeigt, dass auch in prosperierenden Regionen und Ballungszentren erfolgreich Logistik angesiedelt werden kann, wenn Entwickler und Kommunen kooperieren.“

Hochkarätige Projekte eingereicht

Doch auch die Wettbewerber des Siegers hatten es in sich. Zur Ermittlung des Siegers hatte die Jury die Bewerbungen zunächst auf vier Finalisten eingegrenzt. Neben Immogate zählten dazu die Logistikimmobilien von:_

  • SEGRO in Krefeld (European Distribution Center DSV Road),
  • Verdion in Hannover (ExpoPark) sowie
  • Volkswagen in Braunschweig (Volkswagen Logistikzentrum).

In der weiteren Diskussion setzte sich schließlich das Logistik-Center Parsdorf durch. Professor Kille zieht folgendermaßen Resumée: „Letztlich waren die vier Finalisten sehr eng beieinander. Dennoch waren die Jury-Mitglieder am Ende einig, welches Objekt sie als die herausragende Logistikimmobilie sehen.“

Herausragende Eigenschaften:

  • Ökologisch sehr nachhaltig
  • Teilbarkeit trotz Eigennutzung
  • Sehr ansehnliche Architektur
  • Gleisanschluss
  • Einbindung der Bevölkerung

Herausragende Eigenschaften:

  • Sehr guter Makro-Standort
  • Schöne Architektur
  • Schienenanschluss baulich und planerisch berücksichtigt
  • Ökologisch nachhaltige Bauweise insbesondere bei den verwendeten Materialien
  • Viele Annehmlichkeiten für die Mitarbeiter (u.a. Kantine, ÖPNV-Anschluss)
  • Erweiterungspotenzial

Herausragende Eigenschaften:

  • E-Commerce-Immobilie mit hervorragendem Standort
  • Entwicklung eines Verkehrskonzeptes aufgrund der Nähe zu Wohngebieten
  • Einbindung der Bevölkerung
  • Abstimmung der Architektur mit den umliegenden Gebäuden
  • Durch Stadtnähe gute Infrastruktur für Arbeitnehmer
  • ÖPNV Anschluss
  • Mode-Online-Handel u.a. Esprit, Hugo Boss

Logix Award 2013

Alle 17 von der Jury für den Logix 2013 nominierten Logistikimmobilien heben sich von der Vielzahl der in den vergangenen Jahren in Deutschland realisierten Projekte deutlich ab. Sie erfüllen die vielfältigen Anforderungen, die ihre Nutzer, Investoren oder andere Interessengruppen an sie stellen, weit besser, als dies eine Standard-Logistikimmobilie kann.

Bei der Bewertung hatte die Jury die Nominierten zunächst anhand von quantitativen, d.h. objektiv messbaren Kriterien zu bewerten. Hiermit sollte die Frage beantwortet werden, inwieweit die Logistikimmobilien aufgrund ihrer Gebäudekonfiguration und Lage modernen Baustandards gerecht werden, multifunktionsfähig sind und nachhaltig genutzt werden können.

Zu den Kriterien gehörte u.a. die Hallenhöhe, die Anzahl an Verladetoren und die Qualität der Technischen Gebäudeausstattung. Daneben wurde ein Augenmerk auf den Standort der Immobilie gelegt. Es wurde u.a. bewertet, wie weit die Entfernungen zur nächsten Autobahn sind, ob Expansionsmöglichkeiten gegen sind oder eine alte Industriebrache reaktiviert wurde.

Anschließend bewertete die Jury die Nominierten anhand qualitativer Kriterien. Es wurde geprüft, inwieweit die Immobilie auch ökologischen, städtebaulichen und sozialen Aspekten gerecht wird. Hierunter fielen z.B. Aspekte, inwieweit die Immobilie als Vorzeigeobjekt für erneuerbare Energien angesehen werden kann und ob bei Realisierung des Projektes auch die Interessen der Bevölkerung berücksichtigt wurden.

Anhand der Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Bewertung schafften es fünf der siebzehn nominierten Logistikimmobilien in das Finale. Diese waren:

  • Nextpark Groß Gerau
  • Decathlon Schwetzingen
  • Mainlog Gehspitz; Neu Isenburg
  • Schnellecke duisport
  • Multicube Pfenning Logistics Heddesheim

Als Preisträger des Logix 2013 wurden am 7. Oktober im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung auf der EXPO REAL letztlich Schnellecke Duisport und Multicube Pfenning Logistics ausgezeichnet.

Einige Eindrücke von der Preisverleihung: